Ziele

 
Metropolregionen in Deutschland verzeichnen eine wachsende Zuwanderung, da sie attraktive Angebote an Arbeitsplätzen, sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen bieten. Dies hat zunehmend problematische Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Um dieser Herausforderung zu entgegnen und unkontrolliertes Wachstum zu vermeiden, bedarf es fundierter Methoden und Strategien, um Potentiale der existierenden Bausubstanz zu analysieren und daraus Strategien für die Nachverdichtung unter Abwägung sowohl übergeordneter stadträumlicher Belange, als auch quartierskontextueller Einflussfaktoren abzuleiten.

Ziel der Forschungsgruppe USP ist es, Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, mit denen Nachverdichtungspotentiale auf innerstädtischen Planungsflächen erkannt und Nachverdichtungsstrategien abgeleitet und überprüft werden können. Das Forschungsfeld setzt sich dabei auf verschiedenen Ebenen mit der Entscheidungsunterstützung im Kontext der Nachverdichtung auseinander. Die Themen erstrecken sich von der Erforschung grundlegender Methoden, beispielsweise zur Bereitstellung und informationstechnischen Abbildung von strategischem Planungswissen bis hin zur Konzeption, Entwicklung und Evaluierung von konkreten Softwareprototypen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erweiterung etablierter analoger Planungsmethoden durch digitale Informationsebenen sowie der Integration von semantischen 3D-Stadtmodellen.